Eiseskälte - Tierquäler lassen ausgesetzten Welpen
erfrieren
Dienstag, 26. Januar 2010 21:03
Passanten fanden den kleinen Labrador bei minus 17 Grad in
Friedrichshain in einer Telefonzelle. Doch die Retter kamen zu spät: Auf dem Weg
ins Tierheim starb der Hund. Angesichts dieses traurigen Schicksals appelliert
der Tierschutzverein an die Hilfsbereitschaft der Berliner und bittet um erhöhte
Wachsamkeit, um Tieren in Not zu helfen. Ein acht Wochen alter
Labrador-Welpe ist während der Nacht zu Dienstag bei minus 17 Grad in
Friedrichshain ausgesetzt worden. Der kleine Hund erfror. Angesichts dieses
traurigen Schicksals appelliert der Tierschutzverein Berlin am Dienstag an die
Hilfsbereitschaft der Menschen und bittet um erhöhte Wachsamkeit, um Tieren in
Not zu helfen. Bei diesen Temperaturen hätten ausgesetzte Tiere keine
Überlebenschance. Der kleine Hund wurde laut einer Mitteilung der Tierschützer
in einem Karton in einer Telefonzelle gefunden. Der Karton war voller Blut.
Nachdem der Welpe zunächst noch lebte, als er gefunden wurde, starb er jedoch
während des Transports ins Tierheim. Auf menschliche Hilfe sind nach Angaben
von Tierschützern bei diesen Temperaturen auch die vielen frei lebenden Katzen
auf Berlins Straßen angewiesen. Wichtig sei es, einen warmen Schlafplatz
anzubieten, etwa in Form eines isolierten Schlafhäuschens, das mit Stroh
ausgekleidet ist. Der Futterbedarf der Tiere sei jetzt sehr groß.
http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article1245822/Tierquaeler-lassen-ausgesetzten-Welpen-erfrieren.html
Feuerwehr rettete Hund aus reißendem Fluss Zuletzt aktualisiert: 23.01.2010 um 12:45 Uhr. Spektakuläre Rettung eines Hundes aus dem Los Angeles River. Ein Hund
konnte sich aus eigenen Kräften nicht mehr aus dem reißenden Fluss retten. die
Feuerwehr konnte helfen. Kalifornien: Feuerwehr rettet Hund aus Fluss
Quelle:APA. Das Tier war in den Fluss, der die kalifornische
Millionenmetropole durchschneidet, gestürzt und konnte sich nicht mehr retten.
Schließlich schickte die Feuerwehr einen Helikopter und ließ einen ihrer Männer
zu dem verängstigten Tier hinab. Nach einem kurzen Ringkampf gelangt es dem
Feuerwehrmann, den Hund zu packen und aus dem kühlen Nass in Sicherheit zu
bringen. http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/chronik/2276549/feuerwehr-rettete-hund-reissendem-fluss.story
Schwedens Jäger schiessen wieder Wölfe Zum
Auftakt der ersten Wolfsjagd seit mehr als vier Jahrzehnten haben schwedische
Jäger am Samstag laut Presseberichten schon mehr als 20 Tiere
erlegt. Erfolgreiche Jagd: Der erste erlegte Wolf (l.) und das achte
getötete Tier (Quelle: Nya Wermlans Tidningen online). Bis Mitte Februar
sind insgesamt 27 Tiere zum Abschuss freigegeben. Nach den Worten von
Umweltminister Andreas Carlgreen muss sich die gegenwärtige schwedische
Wolfspopulation von 220 Tieren erneuern, weil genetisch bedingte Herz- und
Nierenleiden das langfristige Überleben der Tiere gefährdeten. Die
skandinavische Wolfspopulation lässt sich auf nur drei Wölfe zurückführen, die
in den Achtziger- und Neunzigerjahren aus Finnland und Russland eingewandert
waren. Sie leidet daher unter Inzucht. Das schwedische Parlament hatte im
vergangenen Jahr die lizenzierte Wolfsjagd als Mittel zum Management der
Raubtierpopulation gebilligt. Tierschützer in Schweden kritisieren die Erlaubnis
gleichwohl scharf und fordern ein Ende der Abschüsse. (raa/sda)Erstellt: 02.01.2010, 19:08 Uhr.http://www.bernerzeitung.ch/wissen/natur/Schwedens-Jaeger-schiessen-wieder-Woelfe/story/15157338
Jugendliche steinigen Ente zu Tode Weingarten (ddp-bwb). Eine Gruppe Jugendlicher hat in Weingarten
(Landkreis Ravensburg) eine zutrauliche Ente zu Tode gesteinigt. Wie die Polizei
mitteilte, war die 17 Jahre alte Stockente zahm und lebte in einem Garten, der
Zugang zu dem angrenzenden Mühlbach hat. In der Nacht warfen vermutlich vier
Jugendliche von der Uferböschung aus mit faustgroßen Steinen auf das Tier, bis
es tot war. Die Tierquäler liefen anschließend davon. Die Polizei bittet um Hinweise unter der Telefonnummer 0751/8030.30.12.09 FRhttp://www3.e110.de/index.cfm?event=page.detail&cid=2&fkcid=1&id=47508
HÖCHST 10.11.2009 - Motorraum-Katze darf nach Hause
zurück Die Katze, die am Sonntag aus dem Motorraum eines Autos in Höchst
gerettet wurde, darf am Dienstag nach Hause zurück. Das Tier, das den Namen Bea
trägt, ist in einer Tierarztpraxis wegen hohen Flüssigkeitsverlustes behandelt
worden. Besitzer hatte Katze schon vermisst. Beim Besitzer der Hauskatze
handle es sich um einen Nachbarn des Autobesitzers, so der behandelnde Tierarzt
Bruno Fink. Seit ihrer Rettung konnte Bea in Finks Praxis mit Infusionen
aufgepäppelt werden. Der Zustand der dehydrierten Katze habe sich gebessert. Am
Dienstagnachmittag darf Bea von ihrem Besitzer abgeholt werden.Der
Nachbar habe die Katze bereits vermisst und sich auf den medialen Aufruf am
Montag hin gemeldet. "Er hat sich sehr gefreut, zu hören, dass sie wohlauf ist",
so der Tierarzt. Bea war vier Tage in dem Auto eingeklemmt gewesen.Bea
fuhr im Motorraum mit. Die getigerte und weiße Samtpfote war am Sonntag aus
dem Motorraum eines Autos befreit worden, wo sie vermutlich vier bis fünf Tage
eingeklemmt war. Sie nahm in ihrer misslichen Lage an mehreren Autofahrten teil.
Der Autobesitzer informierte Sonntagfrüh den ÖAMTC, weil Gangschaltung
und Lenkung nicht mehr richtig funktionierten. Der Pannenhelfer entdeckte bei
der Untersuchung des Wagens dann die Katze, die offenbar in Panik einen
Kabelstrang durchtrennt hatte. Nach Entfernung einiger Motorteile konnte das
Tier befreit werden. Die Katze überstand ihr Abenteuer nahezu unverletzt. Sie
war lediglich dehydriert und verschreckt.http://vorarlberg.orf.at/stories/402094/
10.11.2009 Drama auf Eisscholle - Jugendlicher
überlebt im Polarmeer neben drei Eisbären AP Auf Eisscholle
gefangen: 17-Jähriger hat in Notwehr einen Bären erschossen Ein kanadischer
Teenager hat wie durch ein Wunder eine Odyssee auf einer Eisscholle in der
Arktis überlebt. Zwei Tage und zwei Nächte lang trieb der 17-Jährige bei rund
minus 20 Grad Celsius auf dem Meer - neben drei Eisbären. Toronto - Was wie
ein normaler Jagdausflug begann, wurde zu einem lebensgefährlichen Abenteuer:
Ein 17-jähriger Inuit war am Wochenende mit seinem Onkel im kanadischen
Territorium Nunavut auf der Jagd, als sich unter ihm eine Scholle vom Land löste
und ins Meer hinaustrieb, wie der kanadische Rundfunksender CBC berichtete.
Damit nicht genug: Mit ihm waren drei Eisbären auf der Scholle gefangen.
Der Jugendliche und dessen 67-jähriger Onkel wurden seit
Samstagnachmittag vermisst, wie Ed Zebedee, der Leiter der Sicherheitskräfte von
Nunavut, laut "Toronto Star" am Dienstag sagte. Das Schneemobil der beiden habe
rund 18 Kilometer vor Coral Harbour, einer kleinen Ortschaft mit rund 800
Einwohner an der Hudson Bay, eine Panne gehabt. Die Männer machten sich demnach
zu Fuß auf den Weg in den Ort, um Hilfe zu holen. Plötzlich sei das Eis
gebrochen und habe den Jungen von seinem Onkel getrennt, so Zebedee.
Sonntagmorgen fanden Hilfskräfte den Onkel. Den jungen Mann entdeckten die
Retter laut CBC erst später, einige Kilometer vor der Küste, und warfen ihm
zunächst ein Rettungspaket mit Süßigkeiten zu. Es gelang ihnen jedoch nicht, ihn
zu retten, am Abend verloren sie ihn in der Dunkelheit aus dem Blick. Erst am
Montag fand ein Militärflugzeug den Vermissten wieder - da war die Scholle rund
40 Kilometer in die Hudson Bay hinausgetrieben. Die Retter sprangen mit
Fallschirmen auf eine nahegelegene Scholle und machten sich durch das eiskalte
Wasser auf den Weg zu dem 17-Jährigen. Zum Selbstschutz einen Bären
erschossen Auf der selben Scholle fanden die Retter drei Eisbären, einer von
ihnen war tot. "Der Junge hat ihn erschossen, um sich vor ihm zu schützen",
sagte Zebedee laut "Toronto Star". Die beiden anderen Tiere seien weit genug
entfernt gewesen, daher habe er diese am Leben gelassen. Das erschossene Tier
war demnach ein ausgewachsener Bär, die beiden anderen seine Jungen. Zunächst
harrten diese bei dem toten Tier aus, zogen sich dann aber so weit wie möglich
von dem 17-Jährigen zurück. Der Jugendliche, der bei seiner Rettung bei
Bewusstsein und in überraschend gutem Zustand war, wurde zunächst wegen
Unterkühlung und Frostbeulen in Coral Harbour behandelt. Dann wurde er für die
weitere Behandlung in ein Krankenhaus nach Churchill geflogen. Die beiden
Bärenjungen sind laut Zebedee noch in der Gegend.siu/dpa
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,660345,00.html
02.11.09 Heimtierhalter sparen nicht an Tieren Stuttgart (dpa) -
Heimtiere sind keine Opfer der Wirtschaftskrise: Ihre Halter verschieben nach
Erkenntnissen eines Experten lieber den Urlaub oder den Kauf eines neuen Autos,
als an Futter oder Ausstattung für Hund oder Katze zu
sparen.
«Meinem Tier soll
es gut gehen, sagen die meisten Tierhalter», betonte Stephan Dreyer,
freiberuflicher Heimtiersachverständiger, anlässlich der Messe «Animal» (30.
Oktober bis 1. November) in Stuttgart.
Der Fachhandel
wachse in diesem Jahr sogar, wenn auch nur leicht. Im vergangenen Jahr lag der
Umsatz im Markt für Heimtierbedarf bei bundesweit 3,5 Milliarden Euro (plus 4,4
Prozent). Mit Futter für Katze, Hund & Co. erlöste die Branche 2008 knapp
2,6 Milliarden Euro (plus 4,6 Prozent).
In mehr als jedem
dritten deutschen Haushalt lebt ein Tier. Am beliebtesten sind Katzen; in 16,5
Prozent aller Haushalte miauen 8,2 Millionen von ihnen. 5,5 Millionen Hunde
bevölkern 13,8 Prozent der Haushalte. Weitere Kleintiere schlagen nach der
Erhebung des Industrieverbands Heimtierbedarf mit 6,2 Millionen Stück in fast
sechs Prozent der Haushalte zu Buche. Ziervögel erfreuen die Menschen in 4,8
Prozent aller Haushalte.
Nach der Studie
aus dem Jahr 2008 stellen die über 60-Jährigen die größte Gruppe unter den
Tierhaltern - 28 Prozent. Darauf folgen die 40- bis 49-Jährigen mit einem Anteil
von 24 Prozent und die 20- bis 39-Jährigen mit 19 Prozent. Je größer der
Haushalt, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass dort ein Tier gehalten wird:
41 Prozent aller Tierhalter leben mit zwei oder mehr Menschen
zusammen.
28.10.2009
http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/832566
21.10.09 Animal Hoarding: Wenn Tierliebe krank macht Neues von ZERGportal +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++ Immer mehr Menschen sammeln zu viele Tiere auf zu wenig Platz. Ein „Messi”-Phänomen, sagen Tierschützer. Und die Tendenz ist steigend. „Die Kollegen kamen sich vor wie im Zoo”, sagt ein Sprecher der Hildesheimer Polizei. In einem völlig verwahrlosten Haus und auf dem angrenzenden Grundstück fanden die Beamten vor einigen Tagen 500 Tiere – von der kleinen Maus bis zum ausgewachsenen Pferd. Die 16-jährige Tochter wurde wegen desolater hygienischer Zustände in die Obhut des tierfreien Jugendamtes gegeben. Der 47-jährigen Mutter wurde eine Frist von 14 Tagen eingeräumt, um das Haus mit oder ohne Kaiman, Schlange & Co. wieder bewohnbar zu machen. „Das ist kein Einzelfall”, berichtet Elke Deininger, Fachreferentin der Akademie für Tierschutz des Deutschen Tierschutzbundes und Tierärztin. „Tierhortung” nennt sie das Syndrom. Seit Anfang 2009 listet die Akademie 30 Fälle auf. Tendenz steigend. Tiere trampelten sich gegenseitig tot.
Seit 2004 beschäftigt sich Deininger mit dem Phänomen. „Damals wurde der bisher schlimmste Fall in Deutschland bekannt”, sagt sie. Auf einem Hof in Rheinland-Pfalz hatten sich Mutter und Tochter unter ihrem Missions-Wahn, Tiere zu retten, 500 Hängebauchschweine, 300 Pferde und unzählige Lamas, Schafe und Ziegen zugelegt. Die Tiere waren auf engstem Raum zusammengepfercht, bekamen nicht genügend Futter, trampelten sich gegenseitig tot und vermehrten sich wild. „Das Problem ist nicht nur, dass zu viele Tiere auf zu wenig Platz gehalten werden”, versucht Deininger einen Erklärungsversuch. Das Schlimme sei, dass betroffene Tierhorter keine Einsicht zeigen. In Amerika sei „Animal Hoarding” als psychologische Störung anerkannt und teilweise erforscht. Studien zeigen: Drei Viertel der Betroffenen sind Frauen. Jede Zweite davon lebt allein. Das Krankheitsbild habe Parallelen zum „Messi”-Syndrom. „Betroffene haben Löcher in der Seele, die mit Hilfe der Tiere gestopft werden sollen. Aber sie werden den Tie-ren nicht gerecht”, so Deininger. Diese Menschen bräuchten professionelle Hilfe.
Das gestaltet sich in Deutschland nicht einfach. Erstens gibt es keine Psychologen, die sich mit dem Krankheitsbild auskennen. Andererseits sei die Gesetzeslage schwierig. Tier-Messis leben meist abgeschottet, sind vereinsamt, haben keine Freunde. Nachbarn haben keine Ahnung von der Sammelwut jenseits des Gartenzauns. Zu Beschwerden komme es erst, wenn der Gestank der Tiere unerträglich oder die Lärmbelästigung durch Bellen, Wiehern oder Winseln unüberhörbar würde. „Rückt dann ein amtlicher Veterinär an, muss der Eigentümer ihn nicht auf sein Grundstück lassen”, weiß Deininger. Erst wenn ein begründeter Verdacht der Tierquälerei vorliegt, würde ein Staatsanwalt erlauben, Haus und Grundstück zu betreten. Das bedürfe aber stichhaltiger Beweise.
Häufig klagen die Tier-Sammler Wird ein Notstand amtlich diagnostiziert, sind die Tiere im Heim, sei das Ende des Leidensweges noch lange nicht erreicht. „Häufig klagen Tier-Sammler auf Herausgabe ihrer Lieblinge. Da gehen locker mal ein bis zwei Jahre ins Land”, berichtet Deininger. „Oder sie verschwinden kurzerhand und machen in einem anderen Ort, in einem neuen Haus, weiter.” Das Mutter-Tochter-Duo aus Rheinland-Pfalz sei so ein Fall. Es war vorher bereits mit ihrem privaten, verwahrlosten Zoo in Hessen negativ aufgefallen.
Eine Gesetzesänderung fordert Deininger, eine engere Vernetzung von Juristen, Behörden, Psychologen. Denn wenn man Tierliebe nachhaltig verstehe, „muss man zunächst den betroffenen Menschen helfen.”
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++ http://ZERGportal.de Das Tierschutzportal für Tiere in Not
Dieser Newsletter unterliegt dem Copyright und wird je nach Rubrik an über 1.760 Tierfreunde versandt. Weiterleitungen sind gewünscht und erlaubt, wenn die Nachricht nicht verfälscht und der Hinweis auf ZERGportal beibehalten wird.
Kater starb qualvollen Tod Ahlen - Stundenlang
kämpfte ein Kater im Nordenstadtteil um sein Leben. Das Tier war nach Angaben
von Anwohnern die ganze Nacht zu Sonntag in einem Kippfenster an der
Röntgenstraße eingeklemmt. Als am Morgen endlich die Feuerwehr gerufen wurde,
war ihm nicht mehr zu helfen. Erst wenige Tage zuvor hatte es an der
Gemmericher Straße einen ähnlichen Einsatz gegeben. Allerdings ging die
Rettungsaktion dort glücklich für die Katze aus (die „AZ“ berichtete). Sie
erlitt Beckenverletzungen, ist aber inzwischen wohlauf. An der Röntgenstraße
klemmte diesmal im zweiten Obergeschoss im Kippfenster eine Katze. Die Feuerwehr
handelte, so schnell es ging. Unten warteten die Anwohner - bangend um das Tier.
„Ich bekam mit, dass einige direkte Nachbarn am Abend zuvor gegen 23 Uhr immer
wieder etwas jämmerlich jaulen gehört hatten. Die ganze Nacht hindurch“, sagt
Daniela Lensch. Die Frau arbeitet im „Mammut-Tierheim“ und ist tagtäglich mit
dem Leid hilfloser Kreaturen konfrontiert. „Da sträubten sich mir die
Nackenhaare“, fügt sie im Gespräch mit der „AZ“ hinzu. „Nach meiner Nachfrage,
warum niemand mal nachgeguckt hat, kam nur Schulterzucken und die Aussage, dass
sich doch ewig irgendwelche Katzen herumkloppen.“ Lensch ist erschüttert, denn
ein „jämmerliches Jaulen“ sei vom normalen Laut einer Katze doch deutlich zu
unterscheiden. „Dieser arme Kerl kämpfte die ganze Nacht um sein Leben und
keinen hat das irgendwie gerührt. Ich kann meine Wut gegen diese kaltherzigen
Ignoranten gar nicht ausdrücken.“Als die Feuerwehr der
Tierheim-Mitarbeiterin den vor Schmerzen jammernden Kater übergab, sei sie
sofort zum Tierarzt gefahren, berichtet sie. „Wir konnten leider nur noch
feststellen, dass von hinten an fast bis zum Schulterbereich alles abgestorben
war und die innenliegenden Organe zerquetscht waren. Mir tat es in der Seele
weh, aber wir konnten dieses Kerlchen leider nur noch erlösen.“Die
Helfer des „Mammut-Tierheims“ möchten auf diesem Wege darauf hinweisen, wie
gefährlich Kippfenster für Haustiere sind, wenn diese alleine in der Wohnung
zurückgelassen werden. Katzen haben einen extremen Drang nach draußen, vor
allem, wenn sie alleine sind. Bleiben sie in der schrägen Spalte stecken, können
sie sich kaum mehr selbst befreien und sterben einen qualvollen
Tod. VON CHRISTIAN WOLFF, AHLEN
http://www.ivz-online.de/lokales/kreis_warendorf/ahlen/1148071_Kater_starb_qualvollen_Tod.html
01.09.09 "Chanel" als ältester Hund der Welt gestorben 147
Hundejahre
1. September
2009
Dackeldame
„Chanel" trug zum Schluss getönte Gläser und einen Pulli. Jetzt ist der älteste
Hund der Welt im Alter von 21 Jahren gestorben.
Hundedame
"Chanel" erreichte das stolze Alter von 21 Jahren. Foto:
AP
New York.
Mit 147 Jahren
ist bei New York der älteste Hund der Welt gestorben. Die Hundedame „Chanel“
trug zum Schluss getönte Gläser gegen ihren Grauen Star und Pullover gegen die
Kälte, wie ihre Halter Denice und Karl Shaughnessy berichteten. In
Menschenjahren gerechnet war „Chanel“ 21, als sie am Freitag im Haus ihrer
Herrchen in Port Jefferson Station ihren letzten Atemzug
aushauchte.
Der verspielte
Dackel war erst sechs Wochen alt, als Denice ihn aus einem Tierheim in Virginia
zu sich nahm. Die Soldatin war danach neun Jahre in Deutschland stationiert.
Dort lernte „Chanel“, Butter zu stibitzen und in Sofakissen zu verstecken, wie
sich ihre Halterin erinnert. Erdnussbutterkekse gehörten zu ihrer Leibspeise.
Außerdem liebte die Dackeldame Schokolade, die normalerweise als Gift für Hunde
gilt.
Neben der
besonderen Ernährung hat Denice Shaughnessy eine himmlische Erklärung für das
methusalemische Alter ihres Vierbeiners. „Hunde sind Gottes Engel, die gesandt
werden, um sich um uns zu kümmern“, sagte sie. Ihr Mann Karl bemühte sich darum,
„Chanel“ als ältesten Hund ins Guinnessbuch der Rekorde aufnehmen zu lassen.
Erst im Mai war die offizielle Auszeichnung in Manhattan mit einer großen Party
gefeiert worden, bei der „Chanel“ mit einem Erdnussbutterhundekuchen belohnt
wurde.
Möglicherweise
war die Dackeldame indes nur der zweitälteste Hund. Ein Halterin aus Louisiana,
Janelle Derouen, behauptet, ihr Hund „Max“ sei schon 182 Hundejahre oder 26
Menschenjahre alt. Die Mitarbeiter des Guinnessbuchs überprüften derzeit die
Dokumente. Es sei verrückt, dass ihr Hund immer noch bei ihr sei, sagte sie.
„Ich habe fünf Kinder, und sie alle haben das Haus verlassen. Jetzt spielen
meine Enkelkinder mit dem Hund.“ (AP)
http://www.abendblatt.de/vermischtes/article1164142/Chanel-als-aeltester-Hund-der-Welt-gestorben.html