Wie alt werden Hunde?

Die Frage, wie alt Hunde werden können, kommt meist erst dann, wenn man sich einen Hund als Begleiter aussuchen möchte. Eine Frage, die durchaus ihren Sinn hat. Denn der Vierbeiner sucht ein zu Hause, in dem er ohne schlechtes Gewissen bis zu seinem Lebensende bleiben darf.

Allgemeines Durchschnittsalter

Keine Frage, der Hund erreicht nicht das Alter eines Menschen. Dabei hat es auch in der Tiermedizin erstaunliche Fortschritte gegeben, die es den Vierbeinern ermöglicht deutlich älter zu werden als früher.

Sieht man den Hund ganz allgemein – ohne die Differenzierung in Rassen – wird ein durchschnittliches Alter von 10 bis 16 Jahren erreicht. Allerdings sorgen Faktoren wie Rasse, Gene und Lebensumstände für enorme Unterschiede. Die weitverbreitete Regel, dass ein Hundejahr sieben Menschenjahre entspricht, ist damit überholt.

Unterschiedliche Rassen – Unterschiedliches Alter

Weshalb es so ist, weiß keiner ganz genau. Allerdings neigen kleinere Hunde dazu, älter als die größeren Artgenossen zu werden. Es wird angenommen, dass der Grund in der benötigten Zeit bis zum ausgewachsenen Stadium besteht. Auffällig ist, dass Hunde, die bereits mit einem Jahr ausgewachsen sind, eine höhere Lebenserwartung haben. Auch neigen Mischlingshunde dazu, älter als die reinrassigen Artgenossen zu werden. Zudem gelten Mischlinge in der Gesundheit als merkbar robuster. Das Gewicht spiegelt sich ebenfalls im zu erreichenden Alter wieder. Im Vergleich werden Hunde die unter 15 kg wiegen merklich älter als die Hunde, die über 40 kg erreichen. Ist über einen längeren Zeitraum Übergewicht vorhanden, reduzieren sich die Lebensjahre entsprechend.

Das Alter im Überblick

Die Altersangaben beziehen sich hierbei auf durchschnittliche Werte. Unterschiedliche Faktoren können zu merkbaren Abweichungen führen.

  • 7 – 10 Jahren erreichen zum Beispiel englische Bulldoggen, Bernhardiner und Rottweiler.
  • 9 – 11 Jahre ist die durchschnittliche Lebenserwartung von deutschen Doggen und Neufundländer.
  • Auf 10 – 13 Jahren können Rassen wie Boxer, Weimaraner, französische Bulldoggen, Chow-Chows und Dalmatiner schauen.
  • Zu den durchschnittlich 11 – 14-jährigen gehören die Berner Sennen, Golden Retriever/ Labradore, Border Terrier, Schottischer Terrier, Deutscher Kurzhaar, Deutscher Drahthaar, sowie der Deutsche Schäferhund.
  • 12 – 15 Jahren werden unter anderem der Deutsche Langhaar, der Mops, Beagles, Chihuahuas, Dobermann, sowie die Terrier Jack Russel und Yorkshire.
  • 13 – 16 Jahre erreichen der Bosten Terrier, Border Collies, Cocker Spaniel, Pudel, Zwergschnauzer und Collies.
  • Der Dackel und Zwergpudel können sogar ein stolzes Alter von bis zu 18 Jahren erreichen.

Tipps, für ein hohes Alter

Der Hundehalter kann zwar nichts an der erblichen Veranlagung der Gene des Hundes ändern, allerdings aber an den Lebensumständen. Die Lebensumstände wie Ernährung, das soziale Umfeld und Bewegung können dazu beitragen, dass ein hohes Hundealter erreicht werden kann.

Bei der Ernährung sollte der Plan auf die Bedürfnisse des Hundes angepasst sein. Dies beginnt bereits bei der Energiezufuhr. Ein junger Hund benötigt mehr Energie, als ein älterer. In der Nährstoffverteilung gibt es ebenfalls merkliche Unterschiede zwischen Jung und Alt.

Auch wenn der Hund schon lange nicht mehr zu den Welpen gehört, Beschäftigung wird dennoch gerne mit Freude angenommen. Natürlich der Kondition und Eigenheiten des Hundes angepasst. Auch Beschäftigungen, die das geistige Mitdenken fordern und fördern sind begehrt.

Bei den ersten Anzeichen des Seniorenlebens sollte in regelmäßigen Abständen – mindestens einmal im Jahr – der Tierarzt des Vertrauens besucht werden. Anzeichen für einen älteren Hund sind zum Beispiel die ersten grauen Haare um die Schnauze bzw. Augen. Auch dass dieser insgesamt ruhiger bzw. müder und langsamer wird. Bei dem Besuch sollte ein allgemeines Check-up durchgeführt werden. Alterskrankheiten können so früh erkannt werden. Idealerweise wird der Termin mit der Routineimpfung verbunden.

Ansonsten ist viel Geduld und ein entspannter Umgang mit den Zipperlein des Alters sehr hilfreich. Einem stressfreien Lebensabend des Hundes steht so nichts im Weg.

Wissenswertes

Im Jahr 2016 verstarb die älteste bekannte Hündin. Die Kelpie-Dame (australische Hunderasse) konnte stolze 30 Hundejahre aufweisen. Doch dieses Alter ist für Hunde eine extreme Seltenheit.

Welches Futter für Seniorenhunde

Mit dem Alter des Hundes verändert sich nicht nur die Bewegung und das Verhalten. Die Ernährung spielt ebenso eine wichtige Rolle. Denn im Vergleich zu den jungen Jahren verändert sich die Nährstoffverteilung. Wer zudem auf die Ernährung des treuen Begleiters achtet hat zudem Vorteile, die sich auf die Gesundheit und die Lebenserwartung auswirken können.

Wofür ein Seniorenfutter?

Da das Alter nicht Aufhaltbar ist bleibt nur der Umstand, das Beste daraus zu machen. Mithilfe des Futters ist es möglich, den Hund relativ Fit und gesund zu halten. Manchen Alterserkrankungen und Schwierigkeiten lässt sich mit der richtigen Wahl des Futters vorbeugen. Sind bereits Alterserkrankungen vorhanden, kann ein speziell abgestimmtes Seniorenfutter in Form einer Diät als Symptomlinderung herangezogen werden.

Der Zeitpunkt für den Futterwechsel

Es gibt keinen exakten Zeitpunkt, ab wann jeder Hund auf seniorengerechtes Futter umgestellt werden soll. Dies hängt von mehreren Faktoren ab. Zum Beispiel von der Genetik und der allgemeinen Gesundheit. Allgemein befindet sich der Wechsel meistens irgendwo zwischen dem 6. und 10. Lebensjahr. Wann der Zeitpunkt genau ist lässt sich anhand einfachen Merkmalen erkennen. Der Hund wird merkbar langsamer, ruhiger und gemütlicher. Das Hör- und Sehvermögen lässt eventuell nach. Offensichtliche Anzeichen sind häufig auch die grauen oder weißen Haare um die Augen und oder die Schnauze herum. Zeitgleich wird der Verdauungstrakt träge, das entstehende Duftaroma deutlich bemerkbar.

Das richtige Futter für Senioren

Entsprechend der vielen Herstellern gibt es auch viele Nahrungssorten für Hunde im Seniorenalter. Doch nicht jedes Seniorenfutter ist für jeden Seniorenhund geeignet.

Bei der Wahl des richtigen Futters sollten einige Punkte berücksichtigt werden:

  • Niedriger Kalorien- und Fettgehalt: Ein älterer Hund benötigt nicht mehr so viel Energie, weshalb sich ein Teil der Nahrung auf den Gelenken und in den inneren Organen festsetzen würde. Da die Gelenke und die Organe besonders im Alter anfällig sind für Erkrankungen ist es durchaus sinnvoll auf das Körpergewicht des Hundes zu achten.
  • Ballaststoffreich: Durch die Ballaststoffe wird die Darmbewegung gefördert. Senioren neigen gerne zu einem trägen Darm, Verstopfung ist eine häufige Folge. Da dadurch Nährstoffe, Vitamine und Mineralien nicht mehr richtig aufgenommen werden können, sind diese in konzentrierter Form enthalten.
  • Hochwertiges Eiweiß, reduzierter Phosphorgehalt: Eine weitere Nebenwirkung des Alters ist eine verlangsamte bzw. eingeschränkte Nierentätigkeit. Um die Nieren zu entlasten und effektiv zu unterstützen ist es Sinnvoll, den Phosphor auf ein absolutes Minimum zu reduzieren.
  • Wasser: Damit das Seniorenfutter optimal aufgenommen werden kann, sollte stets ausreichend Wasser bereitstehen. Bei manchen Hunden ist es hilfreich, das Wasser unter die Nahrung zu rühren. Der zusätzliche Vorteil ist, dass durch die Flüssigkeit die Ballaststoffe im Magen besser quellen können und so besser aufgenommen werden. Positiver Nebeneffekt: Dem Austrocknen des Hundes wird entgegengewirkt.
  • Immunsystem: Mithilfe des Futters kann das schwächer werdende Immunsystem wieder gestärkt werden. B-Vitamine, Zink und Antioxidanzien sind dafür wichtige Bestandteile.
  • Kaufreundlich: Zahlreiche Hunde haben im Alter Schwierigkeiten mit dem Gebiss. Abgenutzte bis keine Zähne ist nichts Außergewöhnliches. Ist dies der Fall freut sich der Hund auf eine Nahrung, die keine allzu großen Nahrungsbrocken enthält. Der Verzicht auf Knochen ist dabei empfehlenswert. Übrigens: Da manche Hunde zu Zahnstein neigen, der meist nur unter Narkose entfernt werden kann, haben einige Hersteller eine Hundenahrung für Senioren entwickelt, die gleichzeitig die Zähne des Hundes pflegen. Auf Kausnacks sollte verzichtet werden, da diese einen zu hohen Eiweißgehalt besitzen.
  • Sensitiv: Manche Seniorennahrungen werden auch als Sensitive angeboten. Diese Form an Nahrung wurde speziell für Hunde mit einem empfindlichen Verdauungssystem entwickelt. Es gilt als leicht verdaulich und wird meist gut vertragen.

Appetitlos trotz Seniorenfutter

Manchmal hilft das hochwertigste Futter nichts. In aller Regel verbirgt sich dahinter ein Grund. Schmerzende Zähne, Geruchsmangel des Futters oder eine Erkrankung. Sollte die Appetitlosigkeit über einige Tage anhalten ist es sehr ratsam den Tierarzt des Vertrauens zu besuchen. So kann gegebenenfalls eine Erkrankung bemerkt und eventuell dem Untergewicht vorgebeugt werden.

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Was braucht der Hund im Alter?

Im Laufe des Lebens verändern sich die Bedürfnisse des Hundes. Im Alltag sind es meist kleinere Veränderungen, die sich bei eingespielten Teams kaum bemerkbar machen. Allerdings gibt es Situationen, in denen der Halter zunächst vor einem Rätsel steht. Meist mit der Frage, was der Hund im Alter wirklich braucht.

Junger Hund vs. Alter Hund

In den meisten Fällen kommt der Hund bereits als Welpe oder in sehr jungen Jahren zu seinem Halter. Das tägliche Leben dreht sich um ausgedehnte Spaziergänge, der Forderung und Förderung des Hundegeistes, sowie der Erziehung des Hundes. Doch mit der Zeit verändern sich die Bedürfnisse, die Schwerpunkte müssen neu gesetzt werden. Denn das Alter geht auch an dem tierischen Begleiter nicht völlig spurlos vorbei.

Die Aktivität lässt bei den meisten Hunden im Seniorenalter stetig nach. Manche trotten während den Spaziergängen nur noch nebenher. Andere haben dagegen Phasen in denen sie nochmals aufblühen und wie in jungen Jahren wirken. Auch die Gesundheit lässt bei vielen Hunden mit der Zeit nach. Augen und Ohren machen Schwierigkeiten, die Konzentration nimmt ab und die Blase möchte auch nicht mehr bei jedem mitmachen.

Für Körper und Geist

Was braucht ein alter Hund?
Was braucht ein alter Hund?

Es liegt in der Natur des Hundes selbst im Alter die Beschäftigungen auszuüben, die dieser schon in jungen Jahren gerne getan hat. Ein Zeichen von Lebenswillen und Lebensqualität. Momente, in denen es dem Hund gut geht. Dies sollte als Beschäftigung möglichst erhalten bleiben. Manche Hunde lernen selbst im hohen Alter noch gerne Neues hinzu. Die Übungen sollten dabei der Fitness und des allgemeinen Gesundheitszustandes des Hundes angepasst sein. Die Konzentrationsfähigkeit wird gefördert. Belohnungen für Erfolg sorgt für zusätzliche Lebensfreude.

Bewegung im Allgemeinen braucht der Hund auch im Alter. Die Muskulatur und Beweglichkeit bleibt so erhalten und die Durchblutung wird angeregt. Allerdings sollte dem Halter bewusst sein, dass der Hund nicht mehr das selbe Pensum meistern kann, wie in jungen Jahren. Doch gegen eine leichte Joggingrunde auf möglichst weichem Untergrund spricht nichts. Sollten Schwierigkeiten mit dem Knochenbau z.B. den Gelenken (Arthritis, etc.) bekannt sein, ist es sinnvoll, Rücksprache mit dem Tierarzt des Vertrauens zu halten. Möglicherweise wird schwimmen empfohlen, da es schonend für die empfindlichen Gelenken ist. Aber Achtung bei kühlem Wetter: Hund können sich ebenfalls Erkälten.

Ab einem gewissen Alter werden die Spaziergänge kürzer oder benötigen mehr Zeit. Unabhängig davon zieht der Hund eine vertraute Umgebung für seine Runden vor. Die Geschwindigkeit sollte dabei möglichst dem tierischen Freund angepasst sein. Ist der Hund nur zu kurzen Laufrunden zu animieren, ist dies kein Grund für ein schlechtes Gewissen. Dafür lieber mehrere Runden laufen. Regelmäßige Spaziergänge haben zusätzlich den Vorteil, dass der Muskelabbau gemindert wird, sowie die Durchblutung und der Kreislauf angeregt werden. Übrigens: Im Alter können soziale Kontakte enorm wichtig sein. Hier ist der Halter gefordert darauf zu achten, welche Kontakte dem Hund guttun. Manche benötigen den Kontakt zu stürmischen Artgenossen, andere zu eher ruhigeren. Auch die Gruppengröße kann sich bemerkbar machen.

Eine Nebenwirkung des Alters ist, dass sich bei manchen die Fellstruktur ändert. Das wärmende Unterfell wird dünner. Der Schutz vor Kälte und Nässe geht verloren. Daher suchen sie gerne nach Orten, die Wärme spenden. Dennoch muss der Vierbeiner auch im Winter für den Spaziergang nach draußen. Hier kann ein Hundemantel verwendet werden, der zusätzlich dafür sorgt, dass der Hund nicht auskühlt. Auch auf den Schlafplatz hat der Wunsch nach Wärme Auswirkungen. Kalte Fußböden oder dünne Decken werden gerne gemieden. Oftmals reicht ein gut gepolstertes Kissen als neuer Schlafplatz. Eine isolierte Hundehütte wäre von Vorteil.

Geregelter Spaziergang – Geregelte Nahrung

Ab einem gewissen Alter verändert sich bei Hunden nicht nur die Art der Beschäftigung und die Spaziergänge. Auch das Futterverhalten verändert sich mit. Im Vergleich zu einem jungen Hund wird merklich weniger Energie benötigt. Ebenso ist die Nährstoffverteilung anders. Ist das Verhältnis der Nahrung nicht stimmig hat dies Auswirkungen auf die Verdauung. Der Zeitpunkt und die jeweilige Menge können den Rest hinzugeben. Im Zweifelsfalle sollte der Tierarzt oder Züchter des Vertrauens befragt werden.

Die isolierte Hundehütte für alte Hunde

Heute ist es für viele Hundehalter kaum noch vorstellbar. Noch bis vor wenigen Jahren galten Hunde, die sich ausschließlich auf dem Grundstück im Freien aufhielten, als Wachhunde. Inzwischen hat sich der Blickwinkel deutlich zur artgerechten Hundehaltung geändert. Doch was ist, wenn der Hund alt wird? Was wird aus seinem Rückzugsort, der isolierten Hundehütte?

Der Hund im Freien

So gerne der Hund bei seiner Bezugsperson und seinem Rudel ist, der Drang nach draußen ins Freie ist bei den meisten ungebrochen groß. Insbesondere in den jungen Jahren ist der Wunsch nach der „Freiheit“ draußen zu sein sehr ausgeprägt. Ist der Hund dies einmal gewohnt möchte dieser selbst im Alter selten darauf verzichten.

Die isolierte Hundehütte – Der Zufluchtsort im Freien

Wer seinen Hund zu großen Teilen der Zeit im Freien lässt benötigt ein wichtiges Accessoire: Die Hundehütte. Wenn der Hund auch im Winter viel draußen ist gehört gerade die isolierte Hundehütte zur Grundausstattung. Dabei handelt es sich um mehr als nur ein Eigenheim – es ist ein Zufluchtsort.

Die ideale Hundehütte für den Hund ist im ersten Moment nicht einfach zu finden. Sie darf nicht zu groß und nicht zu klein sein. Sitzen, Stehen und Liegen müssen für den Vierbeiner ohne Probleme in der Hütte möglich sein. Ob nun Holz oder Kunststoff verwendet wurde ist gleichgültig. Beide Materialien bringen ihre Vorteile mit. Kunststoff lässt sich dafür merkbar leichter reinigen. Besonders wichtig, wenn der Hund beginnt an Inkontinenz zu leiden. Holz lässt sich leichter reparieren und isolieren.

Isolierung muss sein!

Eine gut isolierte Hundehütte ist zu jeder Jahreszeit mehr als sinnvoll. Im Sommer bleibt die Hitze zu den größten Teilen draußen. Im Winter ist es ein windgeschützter Rückzugsort, den der Hund mit seiner eigenen Körperwärme warm und gemütlich halten kann.

Die Hundehütte für alte Hunde

Alte Hunde brauchen eine isolierte Hundehütte
Alte Hunde brauchen eine isolierte Hundehütte

Die meisten Hunde werden bereits in jungen Jahren an das Leben im Freien gewöhnt. Entspricht es in der Regel der Natur des Begleiters. Für manche Rassen ist es auch sehr sinnvoll den natürlichen Lebensraum der Wohnung des Halters vorzuziehen. Zumindest zu großen Teilen der Zeit.

Doch der Alterungsprozess macht auch vor dem freilebenden Hund keinen Halt. In solchen Fällen macht sich der Halter meist Gedanken, ob die Hundehütte in der bisherigen Form ausreicht. Denn die Bedürfnisse verändern sich. Worauf sollte nun also der Halter bei einer Hundehütte für einen alten Hund achten?

Von der Grundlage ändert sich erst einmal nichts im Vergleich zu der Hundehütte für einen jungen Hund. Allerdings sind es die Feinheiten auf die geachtet werden müssen. Ein wichtiges Kriterium ist die Isolation. Bei den meisten Hunden verändert sich die Fellstruktur, die Temperaturregulation lässt in ihrer Funktion nach. Die Hundehütte sollte daher auf ihre isolierende Wirkung überprüft und gegebenenfalls nachgerüstet werden. Zusätzlich sollte der Boden mit alten Decken und oder Kissen ausgelegt werden. So können die Temperaturschwankungen von unten ausgeglichen werden. Gleichzeitig freuen sich darüber die Gelenke des Hundes, die mit der Zeit gerne unter Verschleißerscheinungen wie Arthritis und Arthrose leiden. So lässt sich gegebenenfalls einer Erkrankung vorbeugen bzw. Symptome möglichst geringhalten.

Neben der Isolation ist die Erreichbarkeit ein wichtiger Punkt. Im Alter sind Schwierigkeiten mit den Gelenken und nachlassende Kraft in der Muskulatur häufige Phänomene. Die Hundehütte sollte daher so positioniert sein, dass der Hund diese jederzeit und ohne Hindernisse erreichen kann. Sollte der Hund Schwierigkeiten mit der Überwindung von Höhen haben kann es sinnvoll sein, den Eingang ebenerdig oder mit flachen Stufen auszurichten. Als Alternative können auch Hilfsmittel gesucht werden, die zum Eingang führen.

Der Hunderucksack für alte Hunde

Der Rucksack für den Hund kann eine praktische Angelegenheit sein. Auf langen Spaziergängen, Wanderungen und Ausflügen, der Hund trägt sein wichtigstes Zubehör einfach selbst. Der Hundehalter hat daher beide Hände frei und hat ein merklich leichteres Gepäck.

Mit Hunderucksack auf Reisen

Der Hunderucksack ist besonders auf langen Wegen ein nützliches Hilfsmittel. Allerdings wird zwischen zwei Arten von Hunderucksäcken unterschieden. Einmal die Art von Hunderucksack, der für kleinere Hunde gedacht ist. Dahinter verbirgt sich ein Rucksack in den der Hund gesetzt wird um vom Halter getragen werden zu können. Die andere Variante ist am besten für größere Hunde geeignet. Diese Form von Rucksack wird am Rücken des Hundes befestigt. So hat dieser die Möglichkeit seine eigenen Utensilien zu transportieren.

Der Hund – Das etwas andere Lastentier

Je größer der Hund ist, desto mehr Utensilien werden unterwegs auf lange Wege und Reisen benötigt. Neben den begehrten Lieblingsspielsachen werden auch Getränke, Leckerlies und gegebenenfalls Nahrung benötigt. Nicht jeder Hundehalter möchte dies gerne zusätzlich zum eigenen Gepäck transportieren. In solchen Fällen heißt die Alternative Hunderucksack. Der Hund trägt sein Gepäck selbst.

Der Hundehalter kann durch die richtige Wahl beeinflussen, ob der Rucksack vom Hund als angenehm empfunden wird. Dies beginnt meist bereits mit der richtigen Größe. Optimal ist die Größe, wenn sich die Gurte nirgends einschneiden können. Gleichzeitig sollte der Gurt nicht zu weit sein. Denn der Hund streift auch gerne durch Wiesen und Gebüsch, Zweige könnten sich sonst störend im Gurt verfangen.

Der Hunderucksack für alte Hunde

Wird der Rucksack für den Hund befüllt gerichtet gibt es allgemeine Richtwerte. Unter anderem in Bezug auf das Gewicht. Bei einem gesunden, jungen Hund sollte der Ballast nicht mehr als die Hälfte des Körpergewichtes betragen. Zusätzlich sollte das Gewicht des Rucksackes gleichmäßig verteilt werden um mögliche Fehlstellungen der Knochen zu verhindern.

Wird der Hunderucksack für alte Hunde verwendet ist dies mit Vorsicht zu genießen. Ist der treue Begleiter trotz seines Alters in gesundheitlich bester Verfassung und fit spricht nichts dagegen. Wer sich nicht sicher ist, ob der tierische Freund das Gewicht tragen kann, sollte daher den Rucksack leichter befüllen. Allerdings sollte auch auf eventuell vorangegangene Erkrankungen und der derzeitige gesundheitliche Zustand eingegangen werden. Hat der Hund Schwierigkeiten mit den Knochen oder Gelenken? Wieviel Gewicht darf er noch selbst tragen? Darf der Vierbeiner überhaupt noch einen Hunderucksack tragen? Der Tierarzt des Vertrauens hilft bei der Abklärung, ob der Hund noch in der Lage ist einen Rucksack zu tragen, gerne mit.

Demenz und andere Krankheiten bei alten Hunden erkennen

Das Hunde ein stolzes Alter erreichen können ist für viele kein Geheimnis. In der Regel kommt der treue Freund als Welpe oder noch in sehr jungen Jahren zu dem Halter. Gerade dann, wenn es sich um den ersten eigenen Hund handelt ist keine oder nur kaum Erfahrung vorhanden, welche Krankheiten im Alter des treuen Begleiters vorkommen können. Von den Symptomen einmal abgesehen.

Häufige Krankheitsbilder im stolzen Hundealter

Dass ein Hund im Alter meist ruhiger wird ist den meisten Hundehaltern bewusst. Doch je älter der tierische Freund wird, desto anfälliger kann dieser für Krankheiten sein. Bereits ab dem 6. Lebensjahr häufen sich die sogenannten Alterskrankheiten. Zahnstein, Probleme mit den Gelenken (Arthritis, Arthrose), Krebs sowie Entzündungen der inneren Organe und der Haut sind dabei die bekanntesten Vertreter.

Symptome erkennen

Ist der Hund über Jahre ein treuer Begleiter des Menschen fallen dem Halter natürlich einige Auffälligkeiten auf. Symptome, die insbesondere in der Konstellation gesehen, für eine Erkrankung sprechen. Warnsignale können mangelnder Appetit und Schwierigkeiten mit der Verdauung sein. Insbesondere dann, wenn noch eine Bewegungsunlust hinzukommt. Haarausfall, extreme Müdigkeit, erhöhter Durst, Atemprobleme sowie ein aufgeblähter Bauch sind weitere Anzeichen für altersbedingte Organ- oder Stoffwechselerkrankungen. Schwierigkeiten mit dem Hören sind im hohen Hundealter ebenfalls häufig vertreten, müssen jedoch nicht auf eine ernsthafte Erkrankung hinweisen.

Im Alter des Hundes treten gerne Schwierigkeiten mit den Gelenken auf. Grund ist der Verschleiß die zu Arthritis und Arthrose führen können. Entzündungen, die auch Organe wie Herz, Leber, Nieren oder sogar die Haut betreffen können.

Demenz – Kognitives Dysfunktionssyndrom

Was die wenigsten wissen ist, dass wie der Mensch auch Hunde an Demenz erkranken können. In der Symptomatik gibt es sogar erstaunlich ähnliche Parallelen. Ist der Vierbeiner von der Demenz betroffen nimmt die Gedächtnisleistung und die geistigen Fähigkeiten stetig ab. In der Praxis fällt dies meist bei ganz einfachen alltäglichen Situationen auf. In jungen Jahren lernen die Vierbeiner grundlegende Befehle und erwerben ihr charakteristisches Verhalten. Doch unter der Demenz ist nichts mehr, wie es einmal war. Dies macht sich zum Beispiel in der Orientierung bemerkbar. Bekannte Wege sind nicht mehr auffindbar. In der Wohnung wird rastlos auf- und abgewandert, die vertraute Umgebung wird nicht mehr erkannt. Das Fressen wird zu einer scheinbar nicht meisterbaren Hürde, da der Hund schlichtweg vergessen hat wie man frisst. Ein zusätzliches Symptom, welches auf Demenz hinweist ist die mangelnde Stubenreinheit. In den meisten Fällen wird einfach vergessen, dass die Wohnung eine Tabuzone für das nötige Geschäft ist oder zu spät als Notdurft realisiert. Als Folge des Vergessens verändert sich ebenfalls das Verhalten. Ein Hund, der sonst immer eher fröhlich war, kehrt in sich zurück. Auch das freudige Begrüßen der Bezugspersonen entfällt, da diese als solche nicht mehr erkannt werden. Bellen und winseln, ohne jeden Grund mitten in der Nacht wird Normalität. Ein Zeichen eines veränderten Schlafrhythmus, der gerne mit der Demenz einhergeht. Es spiegelt die Verwirrung und Unsicherheit des Hundes wieder.

Die beschriebene Symptomatik ist charakteristisch für eine Demenz beim Hund. Teilweise können sich auch andere Krankheitsbilder dahinter verbergen. Der Tierarzt des Vertrauens sollte für eine sichere Diagnose aufgesucht werden.

Grundursachen der Erkrankungen

Meist ist die Ursache für die Erkrankung des Hundes die genetische Veranlagung. Allerdings gibt es auch andere Faktoren, die den Verlauf einer Erkrankung beeinflussen. Dazu gehört die Ernährung, die Bewegung und das soziale Umfeld, in dem sich der Hund befindet.

Zur gesicherten Diagnose

Im Alter nimmt die Gesundheit nicht nur beim Menschen ab. Auch der Hund hat mit den Folgen des Alterns zu kämpfen. Natürlich muss sich nicht hinter jeder Auffälligkeit eine Alterserkrankung verbergen. Dennoch ist es ratsam, bei Verdachtsmomenten den Tierarzt des Vertrauens zu besuchen. Dort können Beobachtungen besprochen werden. Wird eine Erkrankung ernsthaft in Betracht gezogen, kann dieser Verdacht mit geeigneten Tests bestätigt werden. Der Halter sollte sich hierbei im Vorfeld bewusst sein, dass nicht jede Krankheit geheilt werden kann, sondern nur die Symptome gelindert werden können um dem Hund eine möglichst angenehme Lebensqualität zu erhalten.