Welches Futter für Seniorenhunde

Mit dem Alter des Hundes verändert sich nicht nur die Bewegung und das Verhalten. Die Ernährung spielt ebenso eine wichtige Rolle. Denn im Vergleich zu den jungen Jahren verändert sich die Nährstoffverteilung. Wer zudem auf die Ernährung des treuen Begleiters achtet hat zudem Vorteile, die sich auf die Gesundheit und die Lebenserwartung auswirken können.

Wofür ein Seniorenfutter?

Da das Alter nicht Aufhaltbar ist bleibt nur der Umstand, das Beste daraus zu machen. Mithilfe des Futters ist es möglich, den Hund relativ Fit und gesund zu halten. Manchen Alterserkrankungen und Schwierigkeiten lässt sich mit der richtigen Wahl des Futters vorbeugen. Sind bereits Alterserkrankungen vorhanden, kann ein speziell abgestimmtes Seniorenfutter in Form einer Diät als Symptomlinderung herangezogen werden.

Der Zeitpunkt für den Futterwechsel

Es gibt keinen exakten Zeitpunkt, ab wann jeder Hund auf seniorengerechtes Futter umgestellt werden soll. Dies hängt von mehreren Faktoren ab. Zum Beispiel von der Genetik und der allgemeinen Gesundheit. Allgemein befindet sich der Wechsel meistens irgendwo zwischen dem 6. und 10. Lebensjahr. Wann der Zeitpunkt genau ist lässt sich anhand einfachen Merkmalen erkennen. Der Hund wird merkbar langsamer, ruhiger und gemütlicher. Das Hör- und Sehvermögen lässt eventuell nach. Offensichtliche Anzeichen sind häufig auch die grauen oder weißen Haare um die Augen und oder die Schnauze herum. Zeitgleich wird der Verdauungstrakt träge, das entstehende Duftaroma deutlich bemerkbar.

Das richtige Futter für Senioren

Entsprechend der vielen Herstellern gibt es auch viele Nahrungssorten für Hunde im Seniorenalter. Doch nicht jedes Seniorenfutter ist für jeden Seniorenhund geeignet.

Bei der Wahl des richtigen Futters sollten einige Punkte berücksichtigt werden:

  • Niedriger Kalorien- und Fettgehalt: Ein älterer Hund benötigt nicht mehr so viel Energie, weshalb sich ein Teil der Nahrung auf den Gelenken und in den inneren Organen festsetzen würde. Da die Gelenke und die Organe besonders im Alter anfällig sind für Erkrankungen ist es durchaus sinnvoll auf das Körpergewicht des Hundes zu achten.
  • Ballaststoffreich: Durch die Ballaststoffe wird die Darmbewegung gefördert. Senioren neigen gerne zu einem trägen Darm, Verstopfung ist eine häufige Folge. Da dadurch Nährstoffe, Vitamine und Mineralien nicht mehr richtig aufgenommen werden können, sind diese in konzentrierter Form enthalten.
  • Hochwertiges Eiweiß, reduzierter Phosphorgehalt: Eine weitere Nebenwirkung des Alters ist eine verlangsamte bzw. eingeschränkte Nierentätigkeit. Um die Nieren zu entlasten und effektiv zu unterstützen ist es Sinnvoll, den Phosphor auf ein absolutes Minimum zu reduzieren.
  • Wasser: Damit das Seniorenfutter optimal aufgenommen werden kann, sollte stets ausreichend Wasser bereitstehen. Bei manchen Hunden ist es hilfreich, das Wasser unter die Nahrung zu rühren. Der zusätzliche Vorteil ist, dass durch die Flüssigkeit die Ballaststoffe im Magen besser quellen können und so besser aufgenommen werden. Positiver Nebeneffekt: Dem Austrocknen des Hundes wird entgegengewirkt.
  • Immunsystem: Mithilfe des Futters kann das schwächer werdende Immunsystem wieder gestärkt werden. B-Vitamine, Zink und Antioxidanzien sind dafür wichtige Bestandteile.
  • Kaufreundlich: Zahlreiche Hunde haben im Alter Schwierigkeiten mit dem Gebiss. Abgenutzte bis keine Zähne ist nichts Außergewöhnliches. Ist dies der Fall freut sich der Hund auf eine Nahrung, die keine allzu großen Nahrungsbrocken enthält. Der Verzicht auf Knochen ist dabei empfehlenswert. Übrigens: Da manche Hunde zu Zahnstein neigen, der meist nur unter Narkose entfernt werden kann, haben einige Hersteller eine Hundenahrung für Senioren entwickelt, die gleichzeitig die Zähne des Hundes pflegen. Auf Kausnacks sollte verzichtet werden, da diese einen zu hohen Eiweißgehalt besitzen.
  • Sensitiv: Manche Seniorennahrungen werden auch als Sensitive angeboten. Diese Form an Nahrung wurde speziell für Hunde mit einem empfindlichen Verdauungssystem entwickelt. Es gilt als leicht verdaulich und wird meist gut vertragen.

Appetitlos trotz Seniorenfutter

Manchmal hilft das hochwertigste Futter nichts. In aller Regel verbirgt sich dahinter ein Grund. Schmerzende Zähne, Geruchsmangel des Futters oder eine Erkrankung. Sollte die Appetitlosigkeit über einige Tage anhalten ist es sehr ratsam den Tierarzt des Vertrauens zu besuchen. So kann gegebenenfalls eine Erkrankung bemerkt und eventuell dem Untergewicht vorgebeugt werden.

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